Presseinformation

    21.09.2015   14:54

    Hat das Ehrenamt im Katastrophenschutz eine Zukunft?

    Konferenz zum Abschluss des Verbundprojekts „Professionelle Integration von freiwilliger Helferinnen und Helfer in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA).

    In Deutschland engagieren sich mehrere Millionen Menschen ehrenamtlich für unsere Gesellschaft: Freiwillige Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Technisches Hilfswerk sind Bestandteil eines Systems, das Menschen hilft wenn sie dringend Hilfe benötigen und hauptamtliche Kräfte nicht ausreichen.

    Aber wird das künftig überhaupt noch möglich sein? Die gesellschaftlichen Entwicklungen stellen das etablierte System vor große Herausforderungen.

    INKA –Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz – ist ein Projekt, das im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung drei Jahre dazu geforscht hat und nun seine Ergebnisse vorstellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Katastrophenschutzorganisationen, Behörden, Wissenschaft und Unternehmen diskutiert. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

    Engagiert im Katastrophenschutz – Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement

    Konferenz zum Abschluss des Verbundprojekts „Professionelle Integration von freiwilliger Helferinnen und Helfer in Krisenmanagement und Katastrophenschutz (INKA)

    Mittwoch, den 23. September 2015
    Beginn: 10.30 Uhr, Ende: 16.00 Uhr

    Tagungsort
    Umweltforum Berlin
    Pufendorfstr. 11
    10249 Berlin
    Anmeldung Presse
    Anmeldecounter Teilnahme

     

    Programm

    10:15 – 10:30 Fototermin

    10:30 - 11:00 Uhr
    Begrüßung
    Dr. Rudolf Seiters, Deutsches Rotes Kreuz, Präsident
    Stefan Müller, Bundesministerium für Bildung und Forschung, parlamentarischer Staatssekretär

     

    11:00 - 11:45 Uhr
    Das Projekt INKA: Analysen und Ergebnisse
    Moderiertes Gespräch mit dem INKA-Projektkonsortium

     

    11:45 - 12:45 Uhr
    Podiumsdiskussion: Vielfältig, flexibel, lebensnah: attraktive Strukturen für freiwilliges Engagement im Katastrophenschutz?
    Christoph Unger, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Präsident
    Wilfried Gräfling, Berliner Feuerwehr, Landesbranddirektor
    Dr. Volkmar Schön, Deutsches Rotes Kreuz, Vizepräsident
    Ralf Thomas, Volkswagen AG, Leiter Volkswagen pro Ehrenamt

    Moderation: Dr. Saskia Steiger, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit, wissenschaftliche Mitarbeiterin

     

    12:45 - 13:45 Uhr
    Mittagspause

     

    13:45 - 15:00 Uhr
    Parallele Arbeitsgruppen
    Von der Theorie in die Praxis - die INKA-Handlungsleitfäden

    • Ansprache und Einstieg: Ehrenamtliche gewinnen
    • Ausbildung, Mitgestaltung und Ehrenamtskarrieren: Gute Rahmenbedingungen für die Bindung Ehrenamtlicher
    • Im Einsatz: Ungebundene Helferninen und Helfer, Social Media & Co.
    • Kooperationen initiieren und Kompetenzen nutzen: Unternehmensengagement im Katastrophenschutz

     

    15:00 - 15:30 Uhr
    Kaffeepause

     

    15:30 - 16:30 Uhr
    Abschlussdiskussion: Die INKA-Ergebnisse vor Ort umsetzen - erste Erfahrungen und weitere Schritte
    Petra Albert, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, Referentin Bevölkerungsschutz
    Hans-Peter Eckstein, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Landesverband Württemberg, Pressesprecher
    Michael Teuber, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Geschäftsführer

    Tagesmoderation: Dr. Serge Embacher, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement