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Mittlerer Dienst
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Berliner Feuerwehr
"Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst"

 

Die in diesem Text verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gelten für Frauen und
Männer.

Der Dienst auf den Feuerwachen erfordert die Dienstleistung im Schichtbetrieb und besteht in
der Regel aus Einsätzen im Rettungsdienst, der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung
sowie aus Arbeiten zum Erhalt der Einsatzbereitschaft. Dazu zählt die Pflege von Fahrzeugen
und Geräten, Wachunterricht, Übungsdienst und Bereitschaftszeit.

Die Berliner Feuerwehr fördert die körperliche Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter durch
zahlreiche Sportangebote im Rahmen des Dienstsports. Darüber hinaus werden weitere
Sportarten durch die Betriebssportgemeinschaft angeboten.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Einsatzbeamte im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst
(Brandmeister-Anwärter · Brandmeister [A7] · Oberbrandmeister [A8] · Hauptbrandmeister [A9])

Einstellungsvoraussetzungen bei der Berliner Berufsfeuerwehr

In die Laufbahn des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes darf eingestellt werden, wer

  • Deutscher im Sinne des Artikel 116 des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines
    anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union ist;
  • die Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung
    im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung von Berlin eintritt;
  • mindestens den Abschluss der 9. Klasse der Hauptschule oder einen als gleichwertig
    anerkannten Bildungsstand besitzt;
  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder eine
    Berufsausbildung an einer technischen Fachschule oder Fachoberschule erfolgreich
    beendet hat;
  • höchstens 30 Jahre alt ist, d. h. das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet hat;
  • eine Körpergröße von mindestens 1,65 m hat;
  • nach dem Ergebnis der feuerwehrärztlichen Untersuchung feuerwehrdiensttauglich ist, d.h.
    unter anderem die Voraussetzungen nach G 26.3 erfüllt und mit seinem Körpergewicht nicht
    mehr als 30 % über dem nach Broca (Körpergröße in cm weniger 100 = kg Sollgewicht)
    beschriebenem Gewicht liegt. Beispielberechnung: Bei einer Größe von 175 cm weniger
    100 = 75 Kg Sollgewicht + 30 % = 97,5 Kg Maximalgewicht;
  • Die unkorrigierte Sehschärfe darf den Wert von 0,5 auf dem einen und 0,5 auf dem anderen
    Auge nicht unterschreiten. Weitere Hinweise (speziell für Brillenträger)
    zur Sehfähigkeit erhalten Sie unter der Rufnummer 030 / 4664 99 16 86 (Polizei-ärztlicher Dienst).
  • im Besitz eines Schwimmabzeichen Silber (nicht älter als 1 Jahr) ist;
  • die Fahrerlaubnis der Klasse 3 bzw. B besitzt;
  • sportlich und sozial kompetent ist;
  • die schriftliche, sportlich/ praktische und mündliche Eignungsprüfung besteht;
  • nach seiner Persönlichkeit für den Dienst in der Feuerwehr geeignet ist.
     

Ausbildung

Die Ausbildung besteht aus einer theoretischen und praktischen Ausbildung an der Feuerwehr-
und Rettungsdienstschule sowie aus Praktika auf verschiedenen Feuerwachen. Dieser Vorbereitungsdienst 
dauert zwei Jahre.

In der Ausbildung werden folgende Qualifikationen erworben:

  • Truppmann / Truppführer
  • Rettungssanitäter
  • Löschfahrzeug- Maschinist
  • Drehleiter- Maschinist
  • Fahrerlaubnis Klasse C

Weitere Bestandteile der Ausbildung sind die Wasserrettung, der Katastrophenschutz sowie das
Training in berufsspezifischen Sportarten.

Besoldung, Versicherung, Urlaub

Während der Ausbildung erhält der Beamte Anwärterbezüge. Nach bestandener Laufbahnprüfung
und Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe erhält er Dienstbezüge der Besoldungsgruppe A7.
Die aus dem Schichtdienst entstehenden Erschwernisse werden durch die Zahlung von
Zulagen ausgeglichen.

Beamte entrichten keine Beiträge zur Sozialversicherung und zur Arbeitslosenversicherung. Sie 
sind auch nicht krankenversicherungspflichtig; es empfiehlt sich deshalb der Abschluss einer
freiwilligen Krankenversicherung unter Berücksichtigung der Beihilfevorschriften.

Der Urlaubsanspruch beträgt mindestens 26 Tage und steigt mit dem Lebensalter auf 30 Tage. 
Während der Ausbildung wird der Urlaub in die unterrichtsfreie Zeit gelegt.

Prüfung, Probezeit

Der Vorbereitungsdienst endet mit der Laufbahnprüfung. Wer die Laufbahnprüfung bestanden hat, 
kann nach Maßgabe freier Stellen unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe zum
Brandmeister ernannt werden. Vor der Ernennung zum Beamten auf Probe und nach Ableistung
der Probezeit erfolgt nochmals die Beurteilung der gesundheitlichen Eignung durch den
ärztlichen Dienst.

Während der Probezeit, die regelmäßig 3 Jahre dauert, müssen sich die Beamten in der mittleren 
feuerwehrtechnischen Laufbahn entsprechend des Anforderungsprofils bewähren.

Nach erfolgter Ableistung der Probezeit und einem Lebensalter von mindestens 27 Jahren erfolgt 
die Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit.

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst gliedert sich wie folgt:

  • Vorauswahl
    Nach Eingang der durch die Bewerber im Online-Portal erfassten Daten, in schriftlicher Form,
    ist die Bewerbung vollständig und gültig. Nach Prüfung der formalen Voraussetzung wird
    aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen nach Mindestanforderungen und fachlichen Kriterien
    mit Bezug zum Anforderungsprofil eine Vorauswahl getroffen.
  • Sportprüfung
    Die Bewerber müssen ihre körperliche Fitness mittels einem Krafttest, einem Ausdauertest
    und einem Koordinationstest für den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst im Rahmen
    geeigneter Sporttests nachweisen. Um die Eignung der Einsatzfähigkeit für Arbeiten in Höhen
    zu beurteilen, wird das Besteigen einer voll ausgefahrenen Drehleiter (DLK 23-12) im
    Freistand durchgeführt.
  • Mündliche Prüfung
    Die mündliche Prüfung besteht aus einer „Selbstpräsentation“, einem „Fallbeispiel“ sowie
    einem offenem Interview.
  • Teamtest
    Im Teamtest, dem praktischen Prüfungsteil, werden einsatzrelevante Übungen durchgeführt.
    Hier werden u.a. der Umgang mit einfachen Gerätschaften sowie die Bewältigung einfacher
    handwerklich-technischer Aufgaben beurteilt
  • Potenzialanalyse
    Die Potenzialanalyse basiert auf einem psychometrischen Verfahren, im Rahmen dessen
    der Bewerber an Hand von Tests seine persönlichen Fähigkeiten offenbaren soll. Das in
    der Potenzialanalyse ermittelte „Bewerberprofil“ wird mit einem für die zu besetzenden
    Stelle notwendigem Profil verglichen. Grundlage hierfür ist das Anforderungsprofil für die
    Funktion eines Brandmeisters und den hierfür erforderlichen Persönlichkeitsmerkmalen.
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung
    Die arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung der Bewerber erfolgt jeweils im Anschluss
    an das Auswahlverfahren durch den polizeiärztlichen Dienst nach den jeweils geltenden
    Vorschriften. Die Untersuchung umfasst die grundsätzliche Eignung für den Vorbereitungs-
  • dienst. Im Falle einer nachgewiesenen Schwerbehinderung kann die gesundheitliche
    Eignungsuntersuchung zur Feststellung der Feuerwehrdienstfähigkeit bereits im Vorgriff
    auf das Auswahlverfahren erfolgen.
  • Gesamtergebnis
    Beim Gesamtergebnis werden neben den erzielten Ergebnissen in den einzelnen
    Testverfahren folgende Kriterien berücksichtigt:

          - Frauen sind gem. §§ 3,6,8 Landesgleichstellungsgesetz (LGG)

            bei gleicher Eignung (gleicher Rangfolgeplatz) bevorzugt zu berücksichtigen.

          - Schwerbehinderte sind gem. § 81 Abs. 4 Nr. 2 SGB IX bei gleicher)

            Eignung (gleicher Rangfolgeplatz) bevorzugt zu berücksichtigen.

Bewerbung

Die Berliner Feuerwehr hat ihr Bewerbungsverfahren für den mittleren feuerwehrtechnischen 
Dienst umstrukturiert und moderner gestaltet. Bewerbungen werden ausschließlich über
unser Online –Portal https://bewerbung.berliner-feuerwehr.de entgegengenommen.

Alle weiteren Hinweise über das Online-Verfahren erhalten Sie dort.

Da im Bereich des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes der Frauenanteil stark unterrepräsentiert 
ist, sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Schwerbehinderte Menschen, sofern sie die
arbeitsmedizinischen Voraussetzungen für eine Tätigkeit im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst
nachweisen, werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Für eine Beratung steht Ihnen das Bewerbungsbüro unter der aufgeführten Rufnummer zur Verfügung.

Sie erreichen uns unter:

Berliner Feuerwehr
Serviceeinheit Finanzen und Innere Dienste
Bewerbungsbüro

Rathausstraße 70
12105 Berlin

Tel. 030 / 387 10 888
Fax 030 / 387 28 909

E-Mail: bewerbungsbuero@berliner-feuerwehr.de