13. März 2018 - Aus- und Fortbildung

Großübungen an der BFRA

In der zehnten Kalenderwoche fanden auf dem Gelände der BFRA an drei Tagen verschiedene Großübungen statt.

Die Fachbereiche RN (Rettungs- und Notfallmedizin) und FE (Führung und Einsatz) übten das Zusammenarbeiten auf größeren Einsatzstellen.

Am Dienstag trainierten der Bereich RN zusammen mit dem Fachbereich Brandbekämpfung und Atemschutz mehrere Szenarien. Es wurden Gebäudebrände in der SuRA (Such- und Rettungsarena) simuliert, in deren Verlauf sich eine MANV-Situation entwickelte.

Der Mittwoch stand im Zeichen der Technischen Hilfeleistung. Hier wurden Einsatzszenarien aus dem Bereich der patientengerechten Rettung aus PKW nach Verkehrsunfällen durchgespielt. Die Auszubildenden trainierten den übersichtlichen einheitlichen Handlungsablauf für die Aus- und Fortbildung und somit für den Realeinsatz.

Donnerstag wurden die Bedingungen noch einmal verschärft. Es wurde nachts geübt. Dargestellt wurden wieder PKW-Unfälle mit vielen Verletzten, sowie eine Polizeilage zwischen rivalisierenden Fanlagern. Hier wurden die Auszubildenden mit aggressiven Fans konfrontiert. Dazu erhielt die BFRA Unterstützung durch die Polizei, die freundlicherweise eine Hundestaffel zur Verfügung stellte.

Bei allen Übungen stand die schnittstellenübergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation des Personals im Vordergrund. Den Auszubildenden wurde durch einen Perspektivwechsel Einblicke in die Strukturen und Prozesse anderer Fachbereiche ermöglicht.

Die Auszubildenden machten regen Gebrauch von den Nachbesprechungen, um einerseits Feedback für Ihre Arbeit zu bekommen und andererseits ihre konstruktive Kritik zu übermitteln.

Die BFRA bedankt sich bei allen Teilnehmern und Organisatoren für eine gelungene Arbeit.

Björn Rosentreter (BFRA BAG 17-2)
James Klein (BFRA RN B 18)

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