Sporttest

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Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst gliedert sich wie folgt:

  • Vorauswahl
    Nach Eingang der durch die Bewerberin / durch den Bewerber im Online-Portal erfassten Daten, in schriftlicher Form, ist die Bewerbung vollständig und gültig. Nach Prüfung der formalen Voraussetzung wird aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen nach Mindestanforderungen und fachlichen Kriterien mit Bezug zum Anforderungsprofil eine Vorauswahl getroffen.
  • Sportprüfung
    Die Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre körperliche Fitness für den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst und den Notfallrettungsdienst im Rahmen geeigneter Sporttests nachweisen. Die Elemente der Sportprüfung sind ein Krafttest (Brustpresse 30 kg und Lat-Zug mit 40 kg Gewicht mit mindestens je 20 Wiederholungen), ein Ausdauertest und ein Koordinationstest.
  • Strukturiertes Interview
    Das strukturierte Interview besteht aus einer Selbstpräsentation, einem Fallbeispiel oder einem Rollenspiel sowie einem offenen Interview
  • Praxis-/Team Test
    Im Team Test, dem praktischen Prüfungsteil, werden einsatzrelevante Übungen durchgeführt. Hier werden u.a. der Umgang mit einfachen Gerätschaften sowie die Bewältigung einfacher handwerklich-technischer Aufgaben beurteilt
  • EDV-Test
    Der EDV - Test basiert auf einem psychometrischen Verfahren im Rahmen dessen an Hand von Tests die persönlichen Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber ermittelt werden. Das im EDV -Test ermittelte „Bewerberprofil" wird mit einem für die zu besetzende Stelle notwendigem Profil verglichen. Grundlage hierfür ist das Anforderungsprofil für die Funktion eines Brandmeisters / einer Brandmeisterin und den hierfür erforderlichen Persönlichkeitsmerkmalen.
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung
    Die arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt jeweils im Anschluss an das Auswahlverfahren durch den polizeiärztlichen Dienst nach den jeweils geltenden Vorschriften. Die Untersuchung umfasst die Feststellung der grundsätzlichen Eignung für den feuerwehrtechnischen Dienst. Im Falle einer nachgewiesenen Schwerbehinderung kann die gesundheitliche Eignungsuntersuchung zur Feststellung der Feuerwehrdienstfähigkeit bereits im Vorgriff auf das Auswahlverfahren erfolgen
  • Gesamtergebnis
    Beim Gesamtergebnis werden neben den erzielten Ergebnissen in den einzelnen Testverfahren folgende Kriterien berücksichtigt:
    Frauen sind gem. §§ 3,6,8 Landesgleichstellungsgesetz (LGG) bei gleicher Eignung (gleicher Rangfolgeplatz) bevorzugt zu berücksichtigen.
    Schwerbehinderte sind, sofern sie die arbeitsmedizinischen Voraussetzungen für eine Tätigkeit im feuerwehrtechnischen Dienst, bzw. für die Tätigkeit als Notfallsanitäterin / als Notfallsanitäter nachweisen, gem. § 81 Abs. 4 Nr. 2 SGB IX bei gleicher Eignung (gleicher Rangfolgeplatz) bevorzugt zu berücksichtigen.

Für eine Beratung steht Ihnen der Bereich Personalauswahl und Karriere zur Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen die Besichtigung einer Feuerwache, um das mögliche neue berufliche Betätigungsfeld besser kennen zu lernen. Eine telefonische oder persönliche Anmeldung nimmt jede Feuerwache gern entgegen.