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Prototyp eines neuen LHF übergeben
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LHF 20/12 CAFS

LHF 20/12 CAFS

 

 

Fahrgestell  MAN TGL 12.240

Zul. Gesamtgewicht 11.990 kg

Radstand  3.900 mm

Wendekreis  14.900 mm

Motorleistung  177 KW / 240 PS

Aufbau  Fa. Rosenbauer

Länge   8030 mm über Haspel

Breite   2320 mm

Höhe   2920 mm

Besatzung  1:8

 

 

Das LHF 20/12 ist ein in allen Komponenten völlig neu konzipiertes Fahrzeug. Dies bezieht sich auf das Fahrgestell, den Aufbau, die Mannschaftskabine, die feuerwehrtechn. Ausrüstung und nicht zuletzt die gesamte Kraftfahrzeugtechnik wie z.B. der geräuschgekapselte, schadstoffarme Euro 4-Motor).

 

Es handelt sich um einen Prototyp der auf dem neuen Fahrgestell MAN TGL 12.240 aufgebaut wurde. Die erhöhte Tragfähigkeit (von 12 t gegenüber bisher 10,5 t) des Fahrgestells kommt überwiegend einer verbesserten, den Einsatzanforderungen angepassten und erweiterten, feuerwehrtechn. Ausrüstung zugute.

 

LHF mit geöffneten GeräteräumenDie neu konstruierte Feuerlöschkreiselpumpe nach DIN EN FPN 10-2000 mit einer Förderleistung von 2000 Liter/min bei einem Förderdruck von 10 bar entspricht der neuesten europäischen Norm. Diese ist mit einer elektronisch geregelten Schaumzumischanlage für die Luftschaum- und. CAFS-Schaumerzeugung (Compressed Air Foam System) ausgerüstet. Bei diesem System entfällt jegliches Spülen der Systembestandteile. Damit ist dieses LHF 20/12 nach einem TLF 16/24 und einem TLF 24/50 bei der Berliner Feuerwehr das erste seiner Art, welches mit einer CAFS-Anlage (CAFS 1000) ausgestattet ist.

 

Die Mannschaftskabine ist mit großen Türen im Aufbau integriert. Dadurch verbessern sich die Platzverhältnisse wesentlich, auch für den Maschinisten und Beifahrer. Letzteres war in der Vergangenheit ein häufiger Kritikpunkt. Das LHF verfügt über ein automatisiertes Schaltgetriebe, das automatisch je nach Bedarf bis zu 12 Vorwärtsgänge schaltet. Zusätzlich kann bei Bedarf manuell auf die Schaltvorgänge eingewirkt werden.

 

 

Im Wesentlichen bestehen die löschtechnischen Einrichtungen und die zusätzliche bzw. veränderte feuerwehrtechnische Beladung zu den Vorgängerfahrzeugen aus folgenden Komponenten bzw. Ausrüstungsgegenständen:

 

Löschtechnik:

<typolist>

links- und rechtsseitig jeweils 1 B-Druckabgang

linksseitig 1 C-Druckabgang für Wasser, Luftschaum oder Druckluftschaum (CAFS)Löschwasserniveauregulierung

  • elektronisch geregelter Zumischer DIGIDOS

    A-Sammelstück mit 3 B-Eingängen

    Eingang für Schaummittelfremdsaugung

    </typolist>

     

    Bedienfeld im Pumpenraumfeuerwehrtechnische Beladung:

    <typolist>eine zusätzliche Tauchpumpe (flachwassergeeignet)

    tragbarer Wasserwerfer mit Hohlstrahldüse (Durchflussmenge 400-2000 Liter/min)

    CO2 Feuerlöscher K5

    14 B-Rollschläuche anstatt 10

    15 C-Rollschläuche anstatt 10

    Schlauchbrücken aus Vollgummi

    Lagerungsmöglichkeit für ein Schlauchboot (Arbeitsboot)

    hydraulischer Rettungssatz bestehend aus Rettungsschere, Spreizer mit Zylinder und zusätzlicher Handpumpe

    Unterbaumaterial zum Sichern verunfallter KFZ

    Multifunktionsbrechstange

    manuelles Türöffnungsgerät

    sechs Schutzbrillen passend für den Feuerwehrhelm

    fünf Handlampen anstatt drei

    sechs Handsprechfunkgeräte anstatt vier

    Notfallrucksack

    Defibrillator

    </typolist>

     

    Zur Umsetzung des neuen Atemschutzkonzeptes verfügt das LHF 20/12 über sechs Behältergeräte, von denen zwei als Zweiflaschengerät (Langzeit-Atemschutzgeräte) ausgestattet sind.

     

    Das Fahrgestell weist folgende Neuerungen und Verbesserungen gegenüber den Vorgängertypen auf:

    <typolist>

    automatisiertes Schaltgetriebe

    Rückfahrkamera

    elektrisch angetriebene Schiebleiterentnahme

    die Dachbeladung ist in geschlossenen Dachkästen verstaut

    korrosionsfreier Aluminiumaufbau

    </typolist>

     

    Der Prototyp LHF 20/12 mit dem amtlichen Kennzeichen B-2048 wird der Direktion Nord, Feuerwache Lichtenberg voraussichtlich Mitte Februar übergeben werden können. Zwei weitere LHF 20/12 werden bis Mai 2007 zur Auslieferung kommen und anschließend jeweils der Direktion West und Direktion Süd übergeben.

 

 

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