DLK 23/12 Metz PLC III-2 L32

Im September 2004 wurden zwei Drehleitern (DLK) dieses Typs in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge des Typs L 32 (PLC III Program Logic Control) von Metz verfügen über einem fünfteiligen pulverbeschichteten Leistersatz.

Mit dieser Konstruktion konnte man bei dem Fahrzeug eine Gesamtlänge von nur 8.800 mm bei einem Radstand von nur 3.950mm erreichen. Der vordere Überhang von nur 750 mm (gemessen ab Stoßstange) lässt das Fahrzeug unfallfrei in enge Straßen einbiegen. Um trotz fünfteiligen Leitersatz ebenfalls eine geringe Gesamthöhe zu erreichen, wurde das Fahrerhausdach abgesenkt. Dadurch konnte man auf eine Tiefersetzung des gesamten Fahrerhauses verzichten was zum einen enorme Kosten spart und zum anderen das Fahrverhalten nicht negativ beeinträchtigt.

Die beiden Drehleitern wurden mit leuchtroter Folie beklebt. Als optische Aufwertung besitzen sie obendrein geringe Anteile mit blauer, reflektierender Folie zwischen Fahrerhaus und Aufbau sowie am Drehturm. Als Abstützung verwendet man die stufenlos in der Breite ausfahrbare Waagerecht-Senkrecht Abstützung.

Motorisiert ist das Fahrzeug mit einem 280 PS starken Motor, der, wie das 14-t-Fahrgestell von der Maschinenfabrik Augsburg- Nürnberg (MAN) stammt. Dem Maschinisten stehen insgesamt 9 Gänge plus Rückwärtsgang zur Verfügung. Besonderheit hierbei ist der Kriechgang, der ein sehr feinfühliges Fortbewegen zulässt.

Besonderheiten der Ausstattung sind:

  • Wenderohr am Stülpkorb in Verbindung mit einem 32 m B-Schlauch
  • neuartige teilbare Schleifkorbtrage
  • aufblasbares Schlauchboot
  • festinstallierte Stromversorgung 380 V
  • Krankentragenauflage
  • Flutlichtscheinwerfer am Korb die automatisch so ausgerichtet werden, dass sie die Einatzstelle von oben ausleuchten
  • einer Korbumfeldbeleuchtung
  • Überklappkorb für 270 kg bzw. 3 Personen

Ansonsten ist die DLK mit den üblichen Geräten für die Wasserversorgung etc. ausgerüstet. Im Fahrerhaus befindet sich als Neuheit für den Maschinisten ein großer Druckknopf Pilzschalter (Buzzer) der das Auslösen der Signaleinrichtung veranlasst. Dies war ein langjähriger Wunsch der Fahrer, weil ihnen die anderen Schalter oft zu klein waren.