DLK 23/23 PLC 3 LH

Da mit dem Prototypen einer Drehleiter mit lenkbarer Hinterachse gute Erfahrungen erzielt wurden, entschied man sich zur Beschaffung zweier weiterer Drehleitern mit dieser Einrichtung. Sie unterschieden sich durch ein moderneres Fahrgestell mit einer Kabine die eine Fahrerhausverlängerung besaß. Dies hatte den Hintergrund, die persönliche Schutzausrüstung besser zu verstauen. Der Leitertyp, eine PLC III der Firma Metz, erlaubte ein feines Fahren der einzelnen Funktionen und bot viele zusätzliche Features.

Eine dieser Drehleitern (Wilmersdorf) wurde auf Wunsch der Wache noch mit einer Krankentragenauflage versehen. Die lenkbare Hinterachse war sehr vorteilhaft. Aus diesem Grunde wurden diese Drehleitern auch auf die Wachen Wilmersdorf und Steglitz verteilt, deren Ausrückebereiche viele enge Straßen besaßen. Konnte man damit gut umgehen, ließ sich die Drehleiter in einer engen Kurve besser manövrieren als alle anderen Fahrzeuge. Der Grund, dass einige Jungmaschinisten jedoch damit nicht richtig umgehen konnten und die Unfallrate anstieg führte leider dazu, dass weitere Drehleitern mit lenkbarer Hinterachse nicht mehr beschafft worden sind.