Schwerbehindertenvertretung

Willkommen bei der Schwerbehindertenvertretung der Berliner Feuerwehr

Die Schwerbehindertenvertretungen hat die Aufgabe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung bei Fragen und Problemen (Kündigung, Umsetzung, Arbeitsplatzgestaltung, Schwerbehindertenausweis, Diskriminierung o.ä.) mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zu Gesprächen mit dem Vorgesetzten muss keine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter allein gehen. sondern kann die Schwerbehindertenvertretung hinzubitten.

Die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung

Die Schwerbehindertenvertretung fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in die Dienststelle, vertritt ihre Interessen in der Dienststelle und steht ihnen beratend und helfend zur Seite. Sie erfüllt ihre Aufgaben insbesondere dadurch:

  • darüber zu wachen, dass die zugunsten schwerbehinderter Menschen geltenden Gesetze, Verordnungen, Dienstvereinbarungen, Verwaltungsanordnungen durchgeführt, insbesondere auch die dem Arbeitgeber nach §§ 71, 72 und 81 bis 84 SGB IX obliegenden Verpflichtungen erfüllt werden,
  • das Maßnahmen, die den schwerbehinderten Menschen dienen, insbesondere auch präventive Maßnahmen, bei den zuständigen Stellen beantragt,
  • das Anregungen und Beschwerden von schwerbehinderten Menschen entgegen genommen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Arbeitgeber auf eine Erledigung hinwirkt wir. Sie unterrichtet die schwerbehinderten Menschen über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen.

Die Schwerbehindertenvertretung unterstütz Beschäftigte auch bei Anträgen an die nach § 69 Abs. 1 SGB IX zuständigen Behörden auf Feststellung einer Behinderung, ihres Grades und einer Schwerbehinderung sowie bei Anträgen auf Gleichstellung an die Agentur für Arbeit.

Die Schwerbehindertenvertretung wacht darüber, dass der Arbeitgeber sie in allen Angelegenheiten, die einen einzelnen oder die schwerbehinderten Menschen als Gruppe berühren, unverzüglich und umfassend unterrichtet und vor einer Entscheidung angehört wird (siehe SGB IX § 95 Abs. 2).

Die Schwerbehindertenvertretung hält engen Kontakt zu den anderen Interessenvertretungen wie dem Personalrat, der Frauenvertretung oder der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Dienststelle und zur Hauptschwerbehindertenvertretung.
 Sie hat das Recht, an allen Sitzungen des Personalrates teilzunehmen.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Prävention/ Betriebliches Eingliederungsmanagement
Private und öffentliche Arbeitgeber sind dem Grundsatz "Prävention vor Kündigung" gegenüber ihren schwerbehinderten Beschäftigten verpflichtet. In Fällen von personen-, verhaltens- oder Betriebsbedingten Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, die zu einer Gefährdung des Arbeitsverhältnisses führen können, weist das Schwerbehindertenrecht deshalb ausdrücklich und verbindlich auf eine frühzeitige und enge Zusammenarbeit des Arbeitgebers mit der Schwerbehindertenvertretung sowie den anderen betrieblichen Interessenvertretungen hin. Weitere Beratung und Unterstützung kann dabei auch das Integrationsamt leisten.

Besondere präventive Maßnahmen sind vom Arbeitgeber im Zusammenwirken mit den betrieblichen Interessenvertretungen im Falle der Wiedereingliederung eines Beschäftigten ins Arbeitsleben bei Krankheitsbedingten Fehlzeiten von über 6 Wochen im Jahr zu veranlassen. Handelt es sich dabei um schwerbehinderte Beschäftigte, ist die Schwerbehindertenvertretung unbedingt mit einzubeziehen. Im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements wird den Betroffenen Unterstützung bei der Überwindung und Vorbeugung von erneuter Arbeitsunfähigkeit angeboten. Ziel der abgestimmten Eingliederungsmaßnahmen ist die Reduzierung von Fehlzeiten und die Erhaltung des bestehenden oder eines angepassten Arbeitsverhältnisses.