10. nationaler Leistungsvergleich 2013 in Frankfurt am Main

Dieses kleine Jubiläum fand in diesem Jahr tief im Südwesten des Landes statt. Die Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main richtete den Wettkampf aus. Keine Frage, dass es ein sehr gut organisiertes Event, das nur durch die Leistungen sehr vieler Kollegen möglich wurde. Ein herzliches Dankeschön an wirklich alle, die den Wettkampfgedanken weiterleben lassen.  Ein weiteres Dankeschön für das Vorprogramm: das Stehen auf dem Antennenmast des Commerzbankgebäudes in 300m Höhe, war ein gelungener  Auftakt.

Bei diesem Leistungsvergleich, gab es dazu noch einen besonderen Wettkampfort zu bestaunen: das nagelneue Ausbildungszentrum der Feuerwehr Frankfurt/Main (Feuerwehr- und Rettungstrainingscenter FRTC). Es war für uns sehr beeindruckend zu sehen, was möglich ist, wenn eine Stadt für ihre Feuerwehr Geld locker macht und damit etwas entstehen lässt, was ohne Übertreibung,  als sehr gelungen zu bezeichnen ist. Ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn der Wille dazu da ist.

Weiterhin beging die Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Frankfurt/Main ihr 20jähriges Bestehen.Ein herzlicher Glückwunsch nachträglich auch auf diesem Wege.

Also gewisser Maßen war es ein Wettkampf der Einweihungen und Jubiläen.
Ein letzter Dank in eigener Sache an die Berliner Feuerwehr, die uns auch dieses Jahr wieder die Reise ermöglichte.

Genug der Vorrede – kommen wir zum Wettkampf. Er bestand dieses Jahr aus 4 Szenarien, die von allen 14 Mannschaften absolviert werden mussten. Am Ende wurden alle Übungszeiten und die Strafzeiten addiert. Wir erreichten die kürzeste Zeit vor Hannover, Hamburg, Chemnitz, Magdeburg, Aachen, Leipzig, Düsseldorf, Stuttgart, Oldenburg, Kiel, Erfurt, Bochum und Essen.

Für den Höhenrettungsdienst der BF Berlin ist es, nach dem Erfolg beim Grimpday in Belgien, der zweite Sieg in diesem Jahr.
Die zu absolvierenden Wettkampfszenarien bestanden aus allen Grundelementen der Höhenrettung. Bei den einzelnen Übungen stellte sich, wie bereits in den Vorjahren beobachtet, der gute Trainingszustand aller Wettkampfmannschafften dar. Das zeigt sich auch in dem geringen Abstand vom 1. Bis zum 14. Patz. Es wurden kaum Fehler und so gut wie keine akut sicherheitsrelevanten Fehler beobachtet. Die festgestellten Fehler wurden je nach Schweregrad mit einem Zeitzuschlag „belohnt“.

Im Einzelnen  mussten alle Mannschaftsmitglieder nacheinander an einem Seil in den 4. Stock aufsteigen, eine Person musste, nach einem längerem Vorstieg aus einer Fensterputzgondel befreit werden, ebenfalls von allen Mannschaftsmitgliedern musste nacheinander ein Knoten im Seil überfahren werden sowie musste eine aufwendige technische Montage in einem Schacht durchgeführt  werden.

In den Bildern sind die einzelnen Übungen anschaulich dargestellt, so dass wir hier auf eine weitere ausführliche Beschreibung verzichten.
Die Berliner Höhenrettungsmannschaft bestand dieses Jahr aus den Kollegen Franz, Hanneck, Körber (Schiedsrichter), Stracke,  Sladek, Windfuhr und Weiß

Wohin der Weg 2014 gehen wird, muss noch ausgefochten werden. Die Durchführung eines solchen Wettkampfes bedarf eines großen Organisationsaufwandes. Die leeren Kassen der meisten Städte und Berufsfeuerwehren macht dieses Unterfangen auch nicht leichter. Wir sind aber sehr guter Hoffnung, dass es wie jedes Jahr ein Happyend geben wird.