Straße: Berliner Straße
Ortsteil: Tegel
Wegen einer unklaren Rauchentwicklung wurde ein Löschfahrzeug zu einem verlassenem Grundstück alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem ehemaligen eingeschossigem Vereinsgebäude brannte.
Da der Brand bereits das Dach des Hauses erfasst hatte und einzustürzen drohte, konnte die Brandbekämpfung im Verlauf des Einsatzes nur von außen durchgeführt werden. Es wurden hierbei drei Strahlrohre von mehreren Seiten sowie ein Strahlrohr von einer Drehleiter aus vorgenommen. Um an alle Brandstellen und Glutnester zu gelangen, musste das Dach aufwendig mit einer Spezialsäge geöffnet werden. Diese Arbeit erforderte einen hohen Zeitaufwand.
Personen befanden sich nicht in dem Gebäude. Es kam durch den Brand zu einer weithin sichtbaren Rauchwolke und zu einer Geruchsbelästigung im näheren Umfeld der Einsatzstelle.
Für die Wasserversorgung musste eine Schlauchleitung von der Berliner Straße rund 200 Meter zur Einsatzstelle gelegt werden. Die Hauptstraße musste für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden, wovon mehrere Buslinien und der Schienenersatzverkehr der U-Bahnlinie 6 betroffen war.
Der Brand war um 15:00 Uhr unter Kontrolle und wurde nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen an die Polizei übergeben.
Eingesetzt wurden: 6 LHF (darunter 3 LHF-M), 1 TLF, 1 DLK, 1 RTW, 3 Sonderfahrzeuge, 1 Führungsdienst und der Pressedienst.
Anwesend waren: Schutz- und Kriminalpolizei
Bilder: Berliner Feuerwehr
(dp)
