Gasaustritt in Tegel

Straße: Buddestraße

Ortsteil: Tegel

Die Berliner Feuerwehr wurde um 16:29 Uhr nach Tegel zu einem gemeldeten Gasgeruch in einem Vereinsheim alarmiert. 
Vor Ort erkundeten die ersten Einsatzkräfte eine massive Gasausströmung in einem Gebäude, woraufhin großzügig nachalarmiert wurde. Die meldenden Personen hatten das Vereinsheim sofort wieder verlassen, weshalb keine Personen verletzt wurden.

Das betroffene Vereinsheim eines Schützenvereins war sowohl im Untergeschoss, als auch im Erdgeschoss mit einem Propangasgemisch gefüllt. Aufgrund der Explosionsgefahr an der Einsatzstelle, wurde ein Umkreis von 100m abgesperrt und geräumt. Von diesen Maßnahmen waren keine Gebäude, jedoch ein angrenzender Sportplatz betroffen. 

Zur Bewältigung des Ereignisses, sind 2 Einsatzabschnitte gebildet worden:
Im Einsatzabschnitt “Brandschutz” wurde von 2 Seiten, unter anderem mit einem Tanklöschfahrzeug, vorsorglich der Brandschutz sichergestellt und ein Löschangriff aufgebaut. 
Der zweite Einsatzabschnitt “Belüftung und technische Gefahrenabwehr” unternahm Maßnahmen zur Belüftung des Gebäudes. Hierzu kamen Spezialkräfte des Technischen Dienstes mit einem Abrollbehälter Be- und Entlüften zum Einsatz. Mit einem wasserbetriebenen Drucklüfter wurde Frischluft in das Gebäude zugeführt und das Gasgemisch aus dem Gebäude gedrückt. 

Bedingt durch die baulichen Gegebenheiten des Untergeschosses, dauerten die Maßnahmen der Feuerwehr bis in die Abendstunden, so dass die Einsatzstelle erst um 21:30 Uhr unter Kontrolle war. 

Die Berliner Feuerwehr war mit insgesamt 48 Einsatzkräften rund 5,5 Stunden im Einsatz. 

Eingesetzt wurden: 3 LHF (davon 1 LHF der Lehrfeuerwache), 1 Tanklöschfahrzeug, 1 RTW, 4 Sonderfahrzeuge des Technischen Dienstes, 3 Führungsfahrzeuge und der Pressedienst

Anwesend waren: Netzgesellschaft Berlin Brandenburg, Energieversorger Strom und die Polizei

(mc)

Fotos

  • Spezialfahrzeuge des TD in Bereitstellung
  • Tanklöschfahrzeug der Feuerwache Tegel beim Sicherstellen des Brandschutzes
  • Einsatzkräfte mit einem wasserbetriebenen Lüfter auf dem Weg zur Einsatzstelle