Hitze
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Warum Hitze gefährlich wird
Extreme Wärme belastet den Kreislauf, erhöht das Risiko für Dehydrierung, Hitzekrämpfe, Hitzschlag und verschärft bestehende Erkrankungen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen.

Bild: KI
Hitzegefahren erkennen
- Hitzschlag — Körpertemperatur über 40°C, Bewusstseinsstörungen, Lebensgefahr.
- Hitzeerschöpfung — Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwäche.
- Dehydrierung — Durst, trockene Schleimhäute, dunkler Urin.
- Sonnenstich — Nackensteife, Kopfschmerzen, Übelkeit nach direkter Sonneneinstrahlung.

Bild: KI
So schützen Sie sich
- Ausreichend trinken — mind. 1,5–2 Liter täglich, bei Hitze deutlich mehr.
- Direkte Sonne meiden — besonders zwischen 11 und 17 Uhr.
- Leichte Kleidung — hell, luftig, Kopfbedeckung.
- Wohnräume kühlen — morgens lüften, tagsüber abdunkeln.
- Körper schonen — Sport und schwere Arbeit vermeiden.
- Schatten und Pausen — regelmäßige Abkühlung einplanen.
Erste Hilfe bei Hitzenotfällen
- Kühlung einleiten — Schatten, Kleidung lockern, kühle Tücher.
- Flüssigkeit geben — Wasser oder Elektrolyte, wenn die Person bei Bewusstsein ist.
- Notruf 112 — bei Bewusstseinsstörungen, Krämpfen, Verwirrtheit oder stark erhöhter Körpertemperatur.
Kinder & Tiere niemals im Auto lassen
Bereits bei 24°C Außentemperatur steigt die Innentemperatur eines Fahrzeugs in 10 Minuten auf über 34°C – lebensgefährlich.
Besondere Vorsicht für Risikogruppen
- Ältere Menschen
- Säuglinge und Kleinkinder
- Menschen mit Herz‑Kreislauf‑ oder Atemwegserkrankungen
- Schwangere
- Personen, die körperlich im Freien arbeiten
Hitzeaktionsplan für Zuhause
- Täglich Wetterwarnungen prüfen
- Getränke bereitstellen
- Räume abdunkeln
- Ventilatoren oder feuchte Tücher nutzen
- Angehörige und Nachbarn regelmäßig kontaktieren