Die Berliner Feuerwehr veranstaltet heute im Dienstgebäude Mitte ein Fachsymposium zum 96-stündigen Stromausfall im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Im Fokus der Veranstaltung stehen die umfassende Analyse der außergewöhnlichen Einsatzlage, die fachliche Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse sowie die Ableitung strategischer Maßnahmen für zukünftige Krisen- und Schadenslagen.
Der mehrtägige Stromausfall stellte Einsatzkräfte, Behörden, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie weitere beteiligte Organisationen vor erhebliche operative und logistische Herausforderungen. Die Ereignislage verdeutlichte einmal mehr die hohe Relevanz belastbarer Krisenstrukturen, resilienter Infrastrukturen und einer eng abgestimmten Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure.
Im Rahmen des Symposiums werden insbesondere folgende Themenfelder beleuchtet:
- Führungs- und Entscheidungsstrukturen bei komplexen Großschadens- und Ausfalllagen
- Ressort- und behördenübergreifende Koordination zwischen Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
- Operative und strategische Erkenntnisse aus der Einsatzbewältigung
- Sicherstellung kritischer Versorgungsstrukturen bei langanhaltenden Infrastrukturausfällen
- Weiterentwicklung von Krisenvorsorge, Notfallplanung und Resilienzstrategien
Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung, Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheitswesen.
Ziel des Fachsymposiums ist es, einen strategischen und lösungsorientierten Austausch auf hoher Fachebene zu fördern. Die aus der realen Einsatzlage gewonnenen Erkenntnisse sollen systematisch ausgewertet und in die Weiterentwicklung bestehender Krisenmanagementstrukturen sowie in zukünftige Vorsorge- und Resilienzkonzepte überführt werden.
Mit dem Symposium unterstreicht die Berliner Feuerwehr ihren Anspruch, Einsatzerfahrungen konsequent in organisatorische und strategische Verbesserungsprozesse einfließen zu lassen und so die gesamtstädtische Krisenfähigkeit nachhaltig zu stärken.



















