Sonstige Fahrzeuge

Mobile Atemschutzstrecke (MobAS)

Mit der Indienststellung der „Mobilen Atemschutzstrecke“ (MobAS) ist es möglich geworden, unseren Atemschutzgeräteträgern für die jährliche Belastungsübung, gemäß Feuerwehrdienstvorschrift 7 (Fw DV 7) ein Stück weit entgegen zu kommen. War es vormals noch notwendig, dass viele Kollegen und Kameraden einmal quer durch die Stadt fahren mussten, wird zukünftig die MobAS zu den Atemschutzgeräteträgern kommen. Da nicht alle Feuerwachen und Stützpunkte angefahren werden können, wird die MobAS regional zentral gelegene Wachen anfahren. Von dort aus werden die Atemschutzgeräteträger für die Überprüfung sternförmig zusammengezogen.

Bereits in der Vorplanung wurde großen Wert darauf gelegt, dass beide Atemschutzübungsstrecken von den Trainingsgeräten und der Art der Belastung analog aufgebaut sind. Mit der Unterbringung der Atemschutzstrecke in einem Sattelauflieger konnte dieses Konzept erfolgreich umgesetzt werden.

Nach einer kurzen Einarbeitungszeit wird die MobAS ein fester Bestandteil im Gefüge der Aus- und Fortbildung sein und damit die Vorteile einer zweiten und mobilen Atemschutzstrecke darstellen können.

Wechselladerfahrzeuge (WLF)

Das WLF sattelt Abrollbehälter (AB) auf und fährt mit ihm zum Einsatzort. Wichtige oder häufig benötigte AB sind permanent auf einem WLF aufgesattelt, so dass diese Fahrzeuge ohne Zeitverzögerung ausrücken können.

Saugwagen

Der Saugwagen dient zur Aufnahme von verschiedensten Flüssigkeiten. Die beiden voneinander getrennten Behälter haben je ein Fassungsvermögen von 3250 l. Die Behälter sind aus V4A Stahl und haben eine Wandstärke von 3,5mm. Auf Grund besonderer Dichtungen ist es möglich 117 verschiedene Stoffe - Öle, Säuren und Laugen - aufzunehmen.

Der Saugwagen verfügt über einen Rotationsverdichter mit 850 m³/h Luftmengenleistung.

Radlader

Der Radlader des Typs L20 der Firma Orenstein und Koppel wurde 1992 in Dienst gestellt.

In der Fahrerkabine befindet sich eine Halterung für ein BG, so dass der Maschinist auch in verqualmten Bereichen arbeiten kann. Zur Kommunikation per Funk im 2m- Bereich trägt der Maschinist ein Helm mit Sprechgarnitur.

Die technischen Daten:
Motor: 6 Zyl. KHD
Motorleistung: 89 kw
Länge: 6550mm
Breite: 2500 mm
Höhe: 3130 mm
Radstand: 2880 mm
Gewicht: 12500 kg
Höchstgeschwindigkeit: 25 Km /h
Schaufelinhalt: 1,9m³

Teleskopstapler

Der Teleskopstapler dient zur schnellen Beladung von LKW mit Einsatzmitteln und als Arbeitsgerät an Einsatzstellen. Dafür ist er mit ausgeschäumten Reifen ausgestattet. Weiterhin kann er mit Gabelverlängerungen und Fassgreifern ausgerüstet werden. Das Gabelwerk ist um 360° drehbar. Eine Allradlenkung sowie die Möglichkeit eines Krebsganges machen das Fahrzeug sehr wendig.

Zur Einsatzstelle gelangt der Teleskopstapler mit dem FwA-Tieflader.

Stationiert ist das Gerät beim TD1.

Die technischen Daten:
Typ: Merlo Panoramic P 30.7 EVS
In Dienst gestellt: 18.08.1995
Länge: 5950 mm
Breite: 2220 mm
Höhe: 2450 mm
Ges. Gewicht: 8210 kg
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Motor: 4 Zylinder Dieselmotor der Firma Perkins
Motorleistung: 62 kw
Max. Tragkraft: 3000 kg
Max. Hubhöhe: 6950 mm
Max . Reichweite des Teleskops: 3660 mm
Max. Tragkraft bei voller Ausladung: 1150 kg