Am Samstagmittag war die Berliner Feuerwehr bei zwei Brandbekämpfungen im Stadtgebiet im Einsatz.
11:38 - Karl-Marx-Allee - Friedrichshain
Im Ortsteil Friedrichshainwurde uns der Brand einer Wohnung gemeldet.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten das Lagebild bestätigen und leiteten umgehend eine Brandbekämpfung und Personenrettung ein. Es brannte eine Einzimmerwohnung im Vollbrand im 3. Obergeschoss eines Altbaus. Der Brand konnte mit einem C-Rohr im Innenangriff unter Kontrolle gebracht werden. Es kam zu einer Rauchausbreitung in den Treppenraum, woraufhin mehrere Wohneinheiten zum Teil gewaltsam geöffnet und kontrolliert wurden. Zudem wurden ein Drucklüfter zur Entrauchung sowie insgesamt 9 Pressluftatemschutzgeräte eingesetzt. Zum Tausch verschmutzter Einsatzkleidung kam der Gerätewagen Hygiene zum Einsatz.
Eine Person wurde durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht und neben weiteren Personen rettungsdienstlich gesichtet. Eine Person wurde in notärztlicher Begleitung mit schweren Verletzungen, eine weitere Personen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohnende wurden an der Einsatzstelle betreut.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Brandbekämpfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben und im Tagesverlauf erneut nachgesehen.
Wir waren mit 36 Einsatzkräften vor Ort.
Eingesetzt wurden: 4 LHF (davon 1 LHF der Lehrfeuerwache), 1 DLK, 3 RTW, 2 NEF, 2 Sonderfahrzeuge und 1 Führungsdienst
Anwesend waren: Schutzpolizei, Kriminalpolizei
12:54 - Badstraße - Gesundbrunnen
Wenig später wurde uns ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung im Ortsteil Gesundbrunnen gemeldet.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten das Lagebild bestätigen und leiteten auch hier umgehend eine Brandbekämpfung und Personenrettung ein. Es brannte ein Kellerverschlag im Untergeschoss eines siebengeschossigen Wohngebäudes. Der Brand konnte mit einem C-Rohr im Innenangriff unter Kontrolle gebracht werden. Es kam zu einer starken Rauchausbreitung in den Treppenraum, woraufhin mehrere Wohneinheiten kontrolliert werden mussten. Zudem wurden ein Drucklüfter zur Entrauchung sowie insgesamt 6 Pressluftatemschutzgeräte eingesetzt. Zum Tausch verschmutzter Einsatzkleidung kam der Gerätewagen Hygiene zum Einsatz.
Sieben Personen, darunter ein Kleinkind, wurden über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht und rettungsdienstlich gesichtet. Alle sieben Personen wurden nach einer rettungsdienstlichen Sichtung mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser transportiert. Weitere Bewohnende wurden an der Einsatzstelle betreut.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Brandbekämpfungs- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben.
Wir waren mit 34 Einsatzkräften vor Ort.
Eingesetzt wurden: 3 LHF, 1 DLK, 4 RTW, 1 Sonderfahrzeug und 3 Führungsdienste
Anwesend waren: Schutzpolizei, Kriminalpolizei
(hbm)
