Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Berliner Feuerwehr an der Langen Nacht der Wissenschaften (LNDW) und präsentierte gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern spannende Einblicke in die Welt des Bevölkerungsschutzes, der Forschung und der modernen Feuerwehrtechnik. Mehr als 50 wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin öffneten ihre Türen und luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft und Forschung hautnah zu erleben.
Die Berliner Feuerwehr war gemeinsam mit Studierenden des dualen Studiengangs „112 dual“ der Berliner Hochschule für Technik (BHT) vertreten. Im Mittelpunkt stand das Projekt „Resilienz mobil machen“, das im Rahmen des Hochschulnetzwerks Berlin „Zukunft findet Stadt“ gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, Themen der Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr direkt zu den Menschen zu bringen und durch einen partizipativen Ansatz das Bewusstsein für Eigenvorsorge und Resilienz zu stärken.
An verschiedenen Mitmachstationen konnten Besucherinnen und Besucher praxisnah erfahren, wie sie sich auf Krisen- und Katastrophenlagen vorbereiten können. Neben Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge wurden lebensrettende Sofortmaßnahmen an Reanimationspuppen geübt. Darüber hinaus informierten die Studierenden über die Vorteile der Ersthelfer-App „KatRetter“, die im Notfall eine schnelle Unterstützung durch qualifizierte Helferinnen und Helfer ermöglicht.
Ein weiteres Angebot war die Brandschutzerziehung mit einem Rauchhausmodell, das anschaulich die Ausbreitung von Rauch in Gebäuden demonstrierte. Mit Hilfe eines VR-Löschsimulators konnten Interessierte zudem selbst aktiv werden und verschiedene Brandszenarien realitätsnah trainieren.
Zu den besonderen Highlights zählten die ausgestellte elektrische Drehleiter mit Korb (eDLaK) sowie das elektrische Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (eLHF). Beide Fahrzeuge verdeutlichten eindrucksvoll, wie innovative und nachhaltige Technologien die Zukunft des Feuerwehrwesens prägen können.
Großes Interesse fand außerdem die Simulation eines Dachstuhlbrandes. Dabei wurde anschaulich dargestellt, welche wichtige Schutzfunktion Brandwände erfüllen und wie sich Feuer und Rauch innerhalb kurzer Zeit ausbreiten können. Die Vorführung vermittelte eindrucksvoll die Herausforderungen, denen Einsatzkräfte bei Brandeinsätzen gegenüberstehen.
Ebenfalls vertreten war der Stab Forschungsprojekte der Berliner Feuerwehr. Mit einer Drohne inklusive Wärmebildkamera sowie verschiedenen interaktiven Angeboten und Spielen erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in aktuelle Forschungs- und Innovationsprojekte der Berliner Feuerwehr.
Die Lange Nacht der Wissenschaften 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Wissenschaft, Forschung und Praxis ist. Die Berliner Feuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und bei den zahlreichen Gästen für das große Interesse an den vielfältigen Aufgaben und Zukunftsthemen des Bevölkerungsschutzes.



















