Die Berliner Feuerwehr hat heute das bundesweite Netzwerktreffen der Extremismus-, Werte- und Integritätsbeauftragten aus den Länderpolizeien, dem Bundeskriminalamt und dem Zoll ausgerichtet. Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in Berlin zusammen, um sich behördenübergreifend auszutauschen und aktuelle Fragestellungen gemeinsam zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der fachliche Austausch zu Prävention, Haltung und institutioneller Verantwortung. Ziel war es, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsame Perspektiven im Umgang mit extremistischen Tendenzen innerhalb staatlicher Sicherheitsbehörden zu entwickeln. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Vernetzung und kontinuierlicher Dialog sind.
In seinem Grußwort betonte der Landesbranddirektor, Prof. Dr. Karsten Homrighausen, die besondere Verantwortung der Feuerwehr als Institution mit hohem gesellschaftlichem Vertrauen.
„Als Feuerwehr kommen wir, wenn kein anderer mehr kommt. Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass wir ihnen helfen unabhängig davon, wo sie herkommen, wie sie aussehen oder woran sie glauben.“
Die Berliner Feuerwehr versteht sich als lernende Organisation. Werte, Integrität und der Schutz der Menschen stehen im Mittelpunkt des täglichen Handelns im Einsatz ebenso wie im Arbeitsalltag. Extremismusprävention wird dabei als fortlaufender Prozess verstanden, der Aufmerksamkeit, Sensibilität und klare Strukturen erfordert.
Mit der Ausrichtung des Netzwerktreffens und der aktiven Beteiligung am bundesweiten Austausch unterstreicht die Berliner Feuerwehr ihr Selbstverständnis als verlässlicher Partner. Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Behörden Strukturen zu stärken, Vertrauen zu sichern und extremistischen Entwicklungen frühzeitig entgegenzuwirken.














