Große Wehrleitersitzung 2026 – Austausch, Würdigung und Ausblick

Am Freitag fand die Große Wehrleitersitzung im Dienstgebäude der Berliner Feuerwehr statt. Die Veranstaltung stand im Zeichen der Wertschätzung, des Rückblicks auf das vergangene Jahr sowie eines gemeinsamen Ausblicks auf bevorstehende Aufgaben und Entwicklungen.

Der Landesbranddirektor, Prof. Dr. Karsten Homrighausen, dankte den anwesenden Wehrleitungen ausdrücklich für ihr anhaltendes Engagement. Besonders hervorgehoben wurde die verantwortungsvolle Aufgabe, Führung für Menschen, Organisation und Einsatzbereitschaft zu übernehmen, häufig zusätzlich zum Hauptberuf. Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in Berlin und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Resilienz der Hauptstadt.

Im Rahmen der Sitzung wurde der im Jahr 2025 verstorbenen 17 Kameraden sowie zweier im Jahr 2026 verstorbener Kameraden gedacht. Nach der Verlesung der Namen folgte eine Schweigeminute.

Der Jahresrückblick der Behördenleitung umfasste unter anderem den Einsatz der Freiwilliger Feuerwehr und Jugendfeuerwehr beim 51. Berlin-Marathon, die feierliche Einweihung des neuen Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr Tegelort sowie die Unterstützung zum Jahreswechsel 2025/2026, bei dem über 500 ehrenamtliche Einsatzkräfte beteiligt waren. Ebenso wurde der Wechsel im Amt des ständigen Vertreters des Landesbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehren gewürdigt.

Für das laufende Jahr sprach der Landesbranddirektor seinen Dank für die engagierte Unterstützung bei der Bewältigung der Großschadenslage Stromausfall sowie der außergewöhnlichen Einsatzlagen durch Glatteis zu Jahresbeginn aus.

Den Ausblick auf das Jahr 2026 gestaltete Peter Tanneberger mit einer Präsentation zum Jubiläumsprojekt „175 Jahre Berliner Feuerwehr“. Die zahlreichen Jubiläen einzelner Freiwilliger Feuerwehren sowie die gemeinsam organisierten Tage der offenen Tür verdeutlichen die aktive und vielfältige Beteiligung der Ehrenamtlichen im Jubiläumsjahr.

Im Anschluss sprach der Landesbeauftragte für die Freiwilligen Feuerwehren Mathias Grabner um auch seinerseits die Zusammenarbeit zu rekapitulieren und auf die anstehenden Herausforderungen einzugehen. In einer Fragerunde wurden dann auch einzelne Themen kritisch diskutiert, hierbei konnten die ebenfalls anwesenden verantwortlichen Abteilungsleiter der Berufsfeuerwehr transparent aufklären.

Ein Höhepunkt der Sitzung waren die Beförderungen: Ein Kamerad wurde zum Brandinspektor und vier weitere zu Brandoberinspektoren ernannt. Die Urkunden wurden durch den Landesbranddirektor überreicht.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich den Teilnehmenden Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Fotos

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