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Gedenkgottesdienst zum 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001

Heute vor 20 Jahren, am 11. September 2001, sind bei Terroranschlägen in den USA mehrere Tausend Menschen ums Leben gekommen. In Gedenken an alle Verstorbenen, darunter auch 343 Feuerwehrkräfte, hat die Berliner Feuerwehr gemeinsam mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche einen Gedenkgottesdienst durchgeführt.

Unter den Gästen, die durch ein Spalier aus Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr die Kirche betraten, waren neben Innensenator Andreas Geisel, dem Geschäftsträger der Botschaft der USA, Clark Price und Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, auch viele Feuerwehrangehörige. Sabine Röhm, Pfarrerin für die Seelsorge in der Berliner Feuerwehr und Martin Germer, Pfarrer der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, führten durch den öffentlichen Gottesdienst. Dr. Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hielt die Predigt und durch Imam Imran Sagir wurde ein Friedensgebet gesprochen.

Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen betonte in seinen Gedenkworten: „Viele von uns wissen noch genau, wo sie am 11. September 2001 waren und was sie an diesem Tag getan haben, als die Anschläge in den USA geschahen. Nine-eleven ist ein Tag, der vieles auf der Welt verändert hat und auch heute noch nachwirkt.“ Er ergänzt: „Der 11. September ist für Feuerwehrangehörige auf der ganzen Welt und für die Berliner Feuerwehr von großer Bedeutung. Denn unter den Toten befanden sich auch viele Feuerwehrmänner und -frauen. Sie wollten helfen. Gutes tun. Für andere da sein. Ich bin mir sicher: Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann, hätte sich bei solch einem Szenario gleichermaßen selbstlos verhalten. Das allein bringt unser Berufsethos mit sich. Auch Berlin weiß, wie es sich anfühlt plötzlich und unvermittelt getroffen und erschüttert zu werden. Und besonders in diesen Momenten gilt es gemeinsam zusammenhalten. Heute gilt es für diejenigen innezuhalten, die durch diesen schrecklichen Weg von uns gegangen sind.“

Im Anschluss an den Gedenkgottesdienst wurden im stillen Gedenken an die Opfer der Anschläge am Mahnmal „Goldener Riss“ Gedenkkränze niedergelegt.

Unter den rund 3.000 Menschen, die an diesem Tag bei den Anschlägen auf das World Trade Center in New York ihr Leben verloren haben, waren auch 343 Feuerwehrleute, die im Einsatz für ihre Mitmenschen starben. Die Berliner Feuerwehr pflegt seither im Rahmen der „Feuerwehrbrücke New York – Berlin“ eine Partnerschaft zum Fire Department New York.

Fotos: Berliner Feuerwehr

Feuerwehrfahrzeuge vor der Gedächtniskirche
Weg zum Goldenen Riss
Spalier aus Einsatzkräften
Gottesdienst
Predigt von Bischof Stäblein
Auszug aus der Kirche
Schweigeminute
Gedenkkranz