Großflächiger Stromausfall im Berliner Süd-Westen

ACHTUNG!
Im Laufe des Tages beginnt die schrittweise Wiederzuschaltung der regulären Stromversorgung in den vom Stromausfall betroffenen Gebieten im Südwesten von Berlin. Damit dies sicher und stabil erfolgen kann, werden die Berlinerinnen und Berliner um Mithilfe gebeten.

Bitte beachten Sie folgende Punkte:
- Schalten Sie bis spätestens 10.30 Uhr privat betriebene Notstromaggregate ab, und trennen Sie Elektrogeräte vom Netz. Stromnetz Berlin startet danach mit der Wiederversorgung über das reguläre Netz.
- Aggregate, die privat oder geschäftlich betrieben werden, müssen vor der Rückschaltung vom Netz getrennt sein. Ansonsten drohen Schäden an den eigenen Geräten.
- Während der Wiederanschaltung kann es zu kurzzeitigen Stromunterbrechungen kommen.

Sehr wichtig: Bitte verwenden Sie unmittelbar nach der Wiederzuschaltung keine starken Stromverbraucher. Das sind beispielsweise Herd, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Wasserkocher, Heizlüfter, Ladestationen für E-Fahrzeuge.

Aktuelle Hinweise zur Wiederversorgung werden fortlaufend über die offiziellen Kanäle veröffentlicht.

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Neues Forschungsprojekt zu Gewalt gegen Einsatzkräfte

Die Berliner Feuerwehr beschäftigt sich im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts mit Ursachen und Auswirkungen von Aggressionen und Gewalt gegen nichtpolizeiliche Einsatzkräfte. Gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht und dem Bayerischen Roten Kreuz wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Ziel des Projekts ist es, die Komplexität der Problematik wissenschaftlichen zu beleuchten, um am Ende der zweijährigen Forschung valide Daten und Ansätze zur Problemlösung zu bieten.

Die Berliner Feuerwehr will insbesondere erreichen, dass Personen auf unterschiedlichen Entscheidungsebenen in der Lage sind, dem Phänomen Gewalt gegen Einsatzkräfte proaktiv begegnen zu können. Hierzu haben die Projektpartner ein breites Bündnis an Unterstützerinnen und Unterstützern aus unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht: Feuerwehr, Rettungsdienst, Verwaltung, Forschung, Unfallkasse, Jugendamt und Staatsanwaltschaft. Mit dem großen Kreis ausgewiesener Expertinnen und Experten soll ein solider und relevanter Beitrag für die Sicherheit von Einsatzkräften geleistet werden.

Am 30.09.2024 fand der offizielle Projekt-Kick-Off bei der Berliner Feuerwehr statt, die das Projektkonsortium leitet. Der Leiter der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie (BFRA), Arvid Graeger, begrüßte die Teilnehmenden im Namen der Behördenleitung und wies insbesondere auf die Frage der Handlungsoptionen hin, die sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben stellt. Eine Eindämmung der Gefahrenlage durch einen hohen Kräfteeinsatz der Polizei, wie regulär am 1. Mai oder in der Silvesternacht 2023/2024 in Berlin, könne nur eine kurzfristige Maßnahme sein. Ziel muss es sein, Aggressionen und Gewalt gegen Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr grundsätzlich anzugehen. Hier setzt die Berliner Feuerwehr große Erwartungen in das Projekt SAGRE.

Das Projekt wird im Zuge der Förder-Bekanntmachung „Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

  • Logo des Projekts SAGRE

    Logo des Projekts SAGRE