Die Berliner Feuerwehr präsentierte sich vom 01. bis 06. Juni auf der INTERSCHUTZ 2026 mit einem eigenen Messestand einem internationalen Fachpublikum aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Wissenschaft. Nach dem diesjährigen Motto der Messe „Safeguarding tomorrow“ lag der Fokus auf Forschung und Innovation.
Vor diesem Hintergrund präsentierte sich auch das Anfang 2026 gestartete Forschungsprojekt RESILIA einem internationalen Fachpublikum mit einem Informationsposter und zwei interaktiven Spielen. Die Spiele boten einen ersten Eindruck vom erfahrungsbasierten Ansatz zur Steigerung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz, der im Projekt verfolgt wird: In der digitalen Demo eines Point-and-Click-Videospiels konnten Besucherinnen und Besucher in der Rolle einer Großstadtbewohnerin die ersten Stunden eines großflächigen Stromausfalls nachempfinden. Das digitale Spiel soll dabei unterstützen, die Herausforderungen eines solchen Krisenereignisses zu erleben und zu verstehen sowie ein besseres Verständnis für die Rollen der verschiedenen Akteure im Bevölkerungsschutz zu erlangen.
In einem weiteren Spielelement, das digitale und analoge Anteile miteinander verbindet, konnten Spielerinnen und Spieler von jung bis alt unter Zeitdruck und mithilfe eines Scanners einen Koffer mit Gegenständen zur Vorbereitung auf einen Stromausfall packen. Hierbei galt es auch die Platzbeschränkung des Koffers zu berücksichtigen. Die Erkenntnisse aus dem Videospiel konnten hier in konkrete Vorsorge-Maßnahmen umgesetzt werden.
Neben den beiden Demonstratoren zeigten insbesondere die vielen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Akteure aus dem Bevölkerungsschutz, der Sicherheitsforschung und von kommunalen Institutionen, ein reges Interesse am Projekt und dem gemeinsamen Ziel der Steigerung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz.
Das Vorhaben „Innovationshub zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz“ (RESILIA) wird im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland durch das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes gefördert.


