Straße: Lennéstraße
Ortsteil: Tiergarten
Am Rande des Christopher Street Day kam es durch eine Gewalttat im Bereich des südlichen Tiergartens zu einer Vielzahl an teils lebensbedrohlich Verletzten Personen. Initial mussten 22 Personen von den alarmierten Rettungskräften in einem räumlich großen Gebiet versorgt werden.
Von den 22 Verletzten erlag eine Person noch an der Einsatzstelle ihren schweren Verletzungen. Unter den übrigen 21 Verletzten befanden sich fünf lebensbedrohlich- und fünf schwerverletzte Personen. 11 Personen waren leicht verletzt. Für die Erstversorgung wurde an der Tiergartenstraße Ecke Einfahrt zum Tiergartentunnel eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Alle verletzten Personen wurden nach medizinischer Erstversorgung teils mit notärztlicher Begleitung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Zusätzlich begaben sich weitere Personen eigenständig in medizinische Behandlung.
An der Einsatzstelle mussten zudem 45 weitere Personen, die unverletzt waren, jedoch unter dem Eindruck des Geschehens standen, durch Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut werden. Auch für diesen Betroffenenkreis wurde eine Sammelstelle eingerichtet.
Die Berliner Feuerwehr war mit rund 160 Kräften der Feuerwehr aus dem Haupt- und Ehrenamt sowie der Hilfsorganisationen an dieser Einsatzstelle tätig. Dazu kamen diverse Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung sowohl für Betroffene als auch Einsatzkräfte.
Aufgrund eines großen Medieninteresses wurde an der Einsatzstelle eine Pressesammelstelle eingerichtet, welche in gemeinsamer Arbeit mit der Pressestelle der Polizei Berlin betrieben wurde. Eine Notfallbox mit Informationen rund um die aktuellen Entwicklungen wurde auf der Website der Berliner Feuerwehr bereitgestellt.
Die Einsatzstelle war 2:38 Uhr unter Kontrolle und wurde nach Abschluss der feuerwehr- und rettungsdiensttechnischen Maßnahmen an die Polizei übergeben.
Eingesetzt wurden: 8 LHF, 1 DLK, 25 RTW, 11 NEF, 1 RTH, 10 Sonderfahrzeuge, 11 Führungsdienste, 2 Leitende Notärzte und der Pressedienst der Berliner Feuerwehr.
Weiterhin anwesend waren: Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Schutz- und Kriminalpolizei sowie polizeilicher Sondereinheiten, Kräfte der PSNV, Medienvertretende
