Gegen 19:00 Uhr erreichte eine Gewitterfront Berlin und zog von Westen nach Osten über die Stadt. Bis in die Nacht führte die Wetterlage zu insgesamt 15 Einsätzen im Bereich der Technischen Hilfeleistung, wie beispielsweise Sturm- und Wasserschäden. Da sich die Wetterlage glücklicherweise weniger gravierend entwickelte als zunächst angenommen, konnten vorsorglich ergriffene Maßnahmen wie die Besetzung von Erkundungsfahrzeugen rasch zurückgenommen werden.
Neben wetterbedingten technischen Hilfeleistungen kam es mutmaßlich durch Blitzeinschläge zu zwei Bränden.
In der Clayallee in Zehlendorf wurde um 19:10 Uhr ein Brand an einer Holzverkleidung eines Schornsteins eines Wohnhauses gemeldet. Mit zwei C-Rohren im Innen- sowie Außenangriff über eine DLK konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Eine Rauchausbreitung in bewohnte Bereiche konnte verhindert werden, verletzt wurde niemand. Wir waren mit 20 Einsatzkräften vor Ort.
Um 20:00 Uhr kam es in einer Kleingartenanlage am Spandauer Damm im Ortsteil Westend zu einem Brand einer Dachkonstruktion einer etwa 20 Quadratmeter großen Gartenlaube. Die Brandbekämpfung erfolgte hier mit 2 C-Rohren im Außenangriff unter Einsatz von 6 Pressluftatemschutzgeräten. Zum Tausch verschmutzter Einsatzkleidung kam der Gerätewagen Hygiene zum Einsatz. Eine Wasserversorgung musste über eine lange Wegstrecke aufgebaut werden. Verletzt wurde auch hier niemand. Wir waren mit 37 Einsatzkräften vor Ort.
(hbm)
