Am 18. März 1991 waren Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr zu einem Großbrand in einer Lagerhalle in Britz alarmiert worden. Während der Löscharbeiten stürzte eine Außenwand ein und traf die Drehleiter, auf der sich Hauptbrandmeister Riedel und Brandmeister Evers befanden. Beide wurden tödlich verletzt – sie waren die letzten Angehörigen der Berliner Feuerwehr, die im Einsatz ihr Leben verloren.
Am 18. Juni 2026 hat die Berliner Feuerwehr gemeinsam mit dem Bezirksamt Neukölln eine feierliche Gedenkveranstaltung abgehalten, bei der der Weg entlang des Braunschweiger Ufers in Britz offiziell den Namen Riedel‑Evers‑Weg erhalten hat. Im Jahr ihres 175‑jährigen Bestehens setzt die Berliner Feuerwehr damit ein besonderes Zeichen des Erinnerns und würdigt die beiden Feuerwehrmänner Klaus‑Dieter Riedel und Frank Evers, die vor 35 Jahren im Einsatz tödlich verunglückten, für ihren Mut, ihr Engagement und ihre tiefe Verbundenheit zur Feuerwehrgemeinschaft. Der Riedel‑Evers‑Weg ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass ihr Einsatz und ihre Opferbereitschaft nicht in Vergessenheit geraten.
Landesbranddirektor Prof. Dr. Karsten Homrighausen betonte die Bedeutung des Gedenkens:
„Klaus‑Dieter Riedel und Frank Evers sind die letzten unserer Kollegen, die im Einsatz ihr Leben verloren haben – und sie sind die ersten, die für ihren Einsatz mit der Benennung eines eigenen Weges geehrt werden. Die Namen Riedel und Evers haben einen festen und wichtigen Platz in der Geschichte der Berliner Feuerwehr, und mit diesem Weg geben wir ihnen nun auch einen dauerhaften Platz im Stadtbild Berlins.“
An der Gedenkveranstaltung nahmen neben Angehörigen, ehemaligen Einsatzkräften und dem Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, Prof. Dr. Karsten Homrighausen auch der Bezirksbürgermeister von Neukölln, Martin Hikel, sowie der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Jochen Biedermann, teil. Auch der Leiter des Einsatzbetriebes, Thomas Kirstein richtete bewegende Worte an die Anwesenden.
Wir halten ihr Andenken in Ehren. Unsere Gedanken sind bei ihren Familien, Freunden und ehemaligen Weggefährten.




