Mit einem Festakt wurde heute die neue Feuerwache Hohenschönhausen offiziell in Betrieb genommen. Zur feierlichen Eröffnung am 6. Mai begrüßte die Berliner Feuerwehr unter anderem die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, den Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, sowie den Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, Prof. Dr. Karsten Homrighausen und zahlreiche weitere Gäste.
Mit dem Neubau in der Pablo‑Picasso‑Straße erhält der Nordosten Berlins einen modernen Feuerwehrstandort, der die Notfallversorgung in einem stark gewachsenen Stadtteil nachhaltig stärkt.
Der Ortsteil Hohenschönhausen ist seit den 1980er‑Jahren von einem deutlichen Bevölkerungswachstum geprägt. Heute leben dort mehr als 100.000 Menschen, überwiegend in dicht bebauten Wohngebieten. Eine eigene Berufsfeuerwache stand bislang nicht zur Verfügung; die Gefahrenabwehr wurde durch benachbarte Standorte in Marzahn, Lichtenberg und Weißensee sowie durch Rettungsmittel aus Falkenberg sichergestellt.
Die neue dreigeschossige Standardfeuerwache verfügt über neun Fahrzeugstellplätze und ist für rund 140 Einsatzkräfte ausgelegt. Zur Fahrzeugausstattung gehören fünf Rettungswagen, zwei Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, ein Drehleiterfahrzeug, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie einen Gerätewagen Sanität. Darüber hinaus wird die Feuerwache Hohenschönhausen künftig auch als weiterer Standort einer Lehrfeuerwache genutzt
„Mit der neuen Feuerwache in Hohenschönhausen schaffen wir moderne und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen für meine Kolleginnen und Kollegen der Berliner Feuerwehr. Vor allem aber stärken wir die Sicherheit der Menschen im Nordosten unserer Stadt ganz konkret: Die Einsatzkräfte sind schneller vor Ort, weil jede Minute zählt. Unsere Feuerwehr leistet Tag für Tag Herausragendes unter hoher Belastung. Dafür braucht sie zeitgemäße Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Ausstattung und die volle Unterstützung der Politik. Für diese Baumaßnahme sind mehr als 21 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt. Das ist eine gut angelegte Investition in die Sicherheit Berlins. Dieser Neubau steht für einen echten Fortschritt in der Gefahrenabwehr unserer Stadt. Er ist ein klares Signal, dass Berlin gezielt in eine starke Feuerwehr investiert und seine Sicherheitsstrukturen konsequent mit dem Wachstum der Stadt weiter ausbaut. Weitere Investitionen und Neubauten werden folgen, damit die Sicherheit auch künftig verlässlich gewährleistet bleibt.", Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport
„Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen baut für das Land Berlin. Neben Kitas, Schulen und Wissenschaftsgebäuden stehen in unserer Verantwortung auch die Baumaßnahmen im Bereich Inneres. Wir haben dabei immer die gesamte Stadt im Blick. Seit den 1980er Jahren ist die Bevölkerung in den Stadtteilen Hohenschönhausen und Neu-Hohenschönhausen stark gewachsen. Hier muss die öffentliche Infrastruktur mitwachsen. Deswegen freue ich mich sehr über die neue Feuerwache Hohenschönhausen.", Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
„Mit der Indienstnahme der Feuer‑ und Rettungswache Hohenschönhausen schließen wir eine langjährige Versorgungslücke in der Gefahrenabwehr dieses Stadtteils, die bislang durch benachbarte Standorte kompensiert werden musste. Der neue Standort verkürzt unsere Einsatzwege und damit die Eintreffzeiten der Einsatzkräfte erheblich. Dies erhöht die Sicherheit für die Bevölkerung und bedeutet zugleich eine spürbare Entlastung für die Kolleginnen und Kollegen im Bezirk Marzahn‑Hellersdorf.“, Prof. Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor Berliner Feuerwehr
Der Bau der Feuerwache begann im Dezember 2021. Trotz verschiedener Herausforderungen im Bauablauf, unter anderem durch Verzögerungen bei Auftragnehmern sowie durch die Auswirkungen der Corona‑Pandemie, konnte das Bauvorhaben im März 2026 erfolgreich abgeschlossen werden



















