Stadtweit kam es wie in den vergangenen Tagen auch am Sonntag zu einem massiven Anstieg der Einsatzzahlen. Dabei wurde innerhalb von 24 Stunden zu knapp 530 Einsätzen mehr als an einem durchschnittlichen Tag alarmiert.
Bei hohen Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius machte die Hitze vielen Menschen in der Stadt zu schaffen. Die Berliner Feuerwehr ruft auf, folgende Hinweise bei Hitze zu beachten: https://www.berliner-feuerwehr.de/ihre-sicherheit/saisonale-informationen/hitze/
Die hohen Einsatzzahlen ergaben sich vor allem durch einen Anstieg der Notfälle im Rettungsdienst. Hier waren vor allem Ältere und Kinder mit typischen hitzebedingten Gesundheitsproblemen, wie Schwindel, Erschöpfung und Kreislaufproblemen, betroffen.
Auch die Zahl der Brandalarmierungen war erneut erhöht. Einsätze zu Brandbekämpfung gestalteten sich für die Einsatzkräfte insbesondere wegen der hohen Grundbelastung durch die Hitze schwierig. Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Alt-Hohenschönhausen mussten die Einsatzkräfte beispielsweise im 2. Untergeschoss ein Fahrzeug löschen.
Auch technische Schäden waren Folge der Hitze. In Rudow trat durch eine Überdruckeinrichtung Gas aus einem Gasbehälter, dies verhinderte offensichtlich eine Beschädigung des 2500 Liter Tanks. Das ausgetretene Gas verflüchtigte sich glücklicherweise schnell, nach eingeleiteter Kühlung entspannte sich die Lage.
Zu mehreren Wasserrettungen wurde die Berliner Feuerwehr zudem auch am Sonntag gerufen. Erneut starb eine Person bei einem Badeunfall, diesmal in der Spree Höhe Oberschöneweide. Sie wurde zuvor durch Taucher gefunden und an Land gebracht. Ein weitere Person wurde im Langen See in Schmöckwitz vermisst, die groß angelegte Suche mit mehreren Booten und Tauchern musste hier mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden. Die Berliner Feuerwehr appelliert folgende Baderegeln zu beachten: https://www.berliner-feuerwehr.de/ihre-sicherheit/saisonale-informationen/baderegeln/
(VKa)