Wetterbedingter Ausnahmezustand in Berlin

Gegen 22:30 Uhr erreichte eine Gewitterfront Berlin und zog von Westen nach Osten über die Stadt. Innerhalb kurzer Zeit führte die Wetterlage zu einem deutlichen Anstieg der Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistung, wie beispielsweise Sturm- und Wasserschäden. Um 22:37 Uhr riefen wir daher den wetterbedingten Ausnahmezustand aus.

Dies bedeutete unter anderem, dass wetterbedingte Einsätze je nach Dringlichkeit priorisiert abgearbeitet wurden, um trotz des erhöhten Einsatzaufkommens in besonders dringenden Fällen schnell vor Ort sein zu können. Zur Unterstützung des Grundschutzes wurden alle Freiwilligen Feuerwehren vom Typ B zur Wachbesetzung alarmiert sowie vier zusätzliche Erkundungsfahrzeuge in Dienst gestellt.

Da sich die Wetterlage glücklicherweise weniger gravierend entwickelte als zunächst angenommen, konnten wir die zusätzlichen Maßnahmen bereits um 23:52 Uhr zurücknehmen und den wetterbedingten Ausnahmezustand beenden. Ab diesem Zeitpunkt arbeiteten wir wieder im Normalbetrieb.

Im Zeitraum von 22:37 Uhr bis 23:52 Uhr kam es insgesamt zu 27 wetterbedingten Einsätzen. Dabei wurden keine Personen verletzt.

Bildmaterial: Berliner Feuerwehr

(mw)

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