Wortbildmarke Berlin

Hund und dessen Besitzer in der Spree in Moabit

Gewässer: Spree

Bereich: Magnus-Hirschfeld-Ufer (Höhe cube berlin am Washingtonplatz) 

Ortsteil: Moabit

Ein Hund war aus unerklärlichen Gründen im oben beschriebenen Bereich ins Wasser gesprungen und geriet dabei in Not. Der Hundebesitzer legte einen Teil seiner Kleidung ab und kam seinem Vierbeiner über eine in der Kaimauer integrierte Leiter zur Hilfe. Er wollte seinen Hund über Selbige aus dem Wasser holen. Dies gelang ihm jedoch nicht, da der Hund relativ groß und schwer war und der dortige Höhenunterschied zwischen Gewässeroberkante und Landniveau etwa 3 m betrug. Der Mann hielt sich an der Leiter fest und sicherte dabei seinen Hund.

Eine im Bereich des Einsatzortes anwesende Gruppe von Schülerinnen und Schülern einer zwölften Klasse aus Rheinland-Pfalz bemerkte die Notlage und alarmierten die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte unterstützte ein Teil der Gruppe den Mann bei der Sicherung seines Hundes und hielten von oben die Hundeleine fest. Ein anderer Teil der Gruppe erwartete die Feuerwehr an der Straße, so dass der etwas abseits der Straße liegende Bereich ohne Suche schnell erreicht werden konnte.

Unter Einsatz eines speziellen Wasser- und Eisrettungsanzuges sowie mehrerer Streckleiterteile konnten der Mann und sein Hund zügig in Sicherheit gebracht werden. Nach einer rettungsdienstlichen Sichtung durch den anwesenden Notarzt konnten keine Verletzungen ermittelt werden, so dass der Mann seinem eigenen Wunsch entsprechend es bei der Behandlung vor Ort beließ und nicht in ein Krankenhaus transportiert wurde. Nach Trocknung und Aufwärmung im RTW konnte er seine zuvor an Land belassenen trockenen Kleidungsstücke anziehen.

Besonders erwähnenswert ist hier der couragierte Einsatz der Gruppe von jugendlichen Schülerinnen und Schülern einer zwölften Klasse aus Rheinland-Pfalz, die im Rahmen einer Klassenfahrt in Berlin zu Gast waren. Sie haben alles richtig gemacht, was man nur richtig machen kann. Einen Notruf abgesetzt, die Einsatzkräfte in Empfang genommen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten sogar noch selbst geholfen ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Großartig!

Eingesetzt wurden: 4 LHF (davon 2x als -M), 1 DLK, 1 ELW-C, 1 RTW, 1 NEF

Anwesend waren: Schutzpolizei, Medienvertretende

(mw)