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Kellerbrand in Lankwitz

Kellerbrand in Lankwitz
Neun Menschen gerettet

Add.: Eiswaldtstr.
Ort: Lankwitz

Es brannten mehrere Kellerverschläge auf ca. 150 m2 im Keller eines viergeschossigen Wohngebäudes. Der Treppenraum und mehrere Wohnungen waren stark verraucht. Mehrere Personen machten sich auf Balkonen und an den Fenstern in verschiedenen Obergeschossen bemerkbar und waren dort teilweise akut von Rauch bedroht. Sicherheitshalber wurde ein Sprungpolster in Stellung gebracht. Die Bewohnenden konnten jedoch vom Sprung abgehalten und über die Drehleiter bzw. den Treppenraum mittels Fluchthauben gerettet werden.


Der Löschangriff erfolgte zunächst parallel zur Menschenrettung über den vorderen Hauseingang und wurde später über zwei Rohre im Außen- und drei Rohre im Innenangriff von mehreren Seiten aus vorgenommen. Die Löscharbeiten wurden durch die schwere Zugänglichkeit im Keller sowie durch die hohen Temperaturen behindert und immer wieder verzögert. Insgesamt wurden 23 PA ein Drucklüfter, mehrere Wärmebildkameras und ein mobiler Rauchverschluss eingesetzt.


Die Betroffenen wurden durch den Notarzt untersucht, nur ein Patient musste aber in ein Krankenhaus transportiert werden. Alle übrigen Patienten wurden ambulant versorgt und durch Polizei sowie Kräfte des DRK betreut.Der Hausaufgang wurde im Einsatzverlauf stromlos geschaltet. Die betroffenen Wohnungen sind damit zunächst unbewohnbar. Das DRK übernahm die Unterbringung von 3 Mietern im Auftrag des Bezirks.

Die Einsatzstelle war um 22:00 Uhr übersichtlich, um 22:35 unter Kontrolle. Die Einsatzstelle wurde in der Nacht kontrolliert.
Zur Besetzung entblößter Berufsfeuerwachen wurden mehrere Freiwillige Feuerwehren in den Dienst gerufen.
Im Einsatz: 11 LHF, 3 DLK, 8 RTW, 2 NEF, 7 Sonder- und 6 Führungsfahrzeuge.

Auch vor Ort: Polizei, Kripo, Pressedienst, Berliner Wasserbetriebe, Stromversorger, Medienschaffende

jpw

 

Außenangriff
Rauch
Flammen
Einsatzkräfte
Sprungpolster