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Wasserrettungseinsatz in Spandau

Gewässer: Oberhavel

Ortsteil: Hakenfelde

In den Mittagsstunden ist ein mit 8 Personen besetztes Floßboot in der Fahrrinne der Oberhavel gekentert und drohte zu sinken.
Alle acht Personen gingen dabei über Bord. Ein Boot des THW auf Übungsfahrt konnte unmittelbar zu Hilfe kommen. Ein in der Nähe fahrendes Boot der Wasserschutzpolizei war ebenfalls schnell am Ort. Anrufer meldeten die Havarie über Notruf. Einsatzkräfte der Feuerwache Spandau-Nord, die sich in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort befindet, wurden durch Hilferufe sofort aufmerksam und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Die Wasserrettung der Hilfsorganisationen war mit je einem Rettungsboot des ASB und der DLRG ebenfalls im Einsatz.

Alle 8 Personen wurden mit gemeinsamer Hilfe unverletzt an Land gebracht und durch den Rettungsdienst betreut. Ein Transport in eine Klinik war nicht erforderlich.

Durch Lenzen mit Mitteln des Mehrzweckbootes der Feuerwehr konnte das Floßboot über Wasser gehalten und durch Anbinden an das Polizeiboot stabilisiert werden. So wurde das Floßboot zum Hebepunkt für den Feuerwehrkran geschleppt. Anschließend wurde das Boot mittels Taucher, Kran und Rüstgruppe aus dem Wasser gehoben und auf dem Uferstreifen abgestellt und der Polizei sowie dem Eigentümer übergeben.

Eingesetzt wurden: 3 LHF, 1 RTW, 1 NEF, 1 MZB, 1 GW-Wasserrettung, 1 FwK 30, 1 AB-Rüst-Wasser, 1 RW 3, 1 Führungsdienst und der Pressedienst

Anwesend waren: Polizei, Wasserschutzpolizei, ASB, DLRG, THW, Medienvertretende

Bilder: Berliner Feuerwehr

(rde)
 
 

 

Boote der Wasserschutzpolizei, des THW, der DLRG, des ASB und der Berliner Feuerwehr
Wasserschutzpolizei sichert den Havaristen.
Im Vordergrund Boote der Berliner Feuerwehr, der DLRG und des THW (v.l.n.r.)
Kranwagen nimmt Aufstellung
Feuerwehrtaucher sichern den Havaristen.
Floßboot wird aus dem Wasser gehoben
Floßboot wird aus dem Wasser gehoben