Wortbildmarke Berlin

Alexandra

Ausbilderin im Fachbereich Sport der BFRA

Warum hast du dich für eine Tätigkeit bei der Berliner Feuerwehr entschieden und was hast du vorher gemacht?
Ich habe vor der Ausbildung bei der Berliner Feuerwehr als biologisch-technische Assistentin in einem großen Pharmaunternehmen in Bayern gearbeitet. Dort war ich ehrenamtlich bei der Werkfeuerwehr tätig. Irgendwann bekam ich den Wunsch, meine ehrenamtliche Tätigkeit hauptberuflich zu machen. Dann kam eins zum anderen und ich bewarb mich bei der Berliner Feuerwehr.

Beschreib uns deinen typischen Arbeitstag!
Mein Arbeitsalltag beginnt morgens gegen 7 Uhr im Büro. Nach langem Anfahrtsweg benötige ich erstmal ein kleines Frühstück. Danach bereite ich mich auf meine Unterrichtseinheiten vor und bespreche viele wichtige Dinge mit meinen Kollegen. Wir planen gemeinsam unseren Unterrichtsablauf, der von Tag zu Tag sehr unterschiedlich ist. Um 8 Uhr beginnt der Unterricht für uns und endet in der Regel gegen 15:30 Uhr. Ich habe maximal vier Unterrichtsblöcke am Tag. Zwischen den Unterrichtseinheiten sitze ich entweder im Büro oder wir gestalten unsere Mittagspause gemeinsam. Neben Unterrichtseinheiten an der BFRA und in den Schwimmhallen der Berliner Bäder Betriebe muss ich in regelmäßigen Abständen Prüfungen sowie den Einstellungstest der Berliner Feuerwehr abnehmen.

Erzähl uns etwas von deiner Tätigkeit als Vertrauenslehrerin!
Ich bin seit 2018 eine von vier Vertrauenspersonen an der BFRA und die einzige Frau in dieser Rolle. Mittlerweile haben wir sehr viele Frauen in der Ausbildung, da ist es wichtig, eine weibliche Ansprechpartnerin zu haben. Oft haben die Auszubildenden Sorgen und Probleme, die sie gern einer neutralen Person erzählen möchten. Ich und meine Kollegen führen vertrauliche Gespräche über private oder schulische Probleme und wir bieten Konfliktmanagement an, innerhalb eines Klassenverbandes, zwischen Auszubildenden und Ausbildern oder auch zwischen der Anwärterbetreuung und den Auszubildenden.

Was macht deine Tätigkeit besonders?
Das besondere an meiner Aufgabe hier an der BFRA ist in erster Linie die Arbeit mit den jungen Nachwuchskräften. Wir bereiten sie zum einen auf ihre bevorstehenden Prüfungen vor und zum anderen auf die zukünftigen Jahre im Einsatzdienst, die sie hoffentlich lange und gesund absolvieren werden.

Welche Herausforderungen bringt deine Arbeit mit sich?
Die Herausforderung an meiner Arbeit ist, die Auszubildenden so vorzubereiten, dass sie mit vollem Ehrgeiz ihre Prüfungen mit guten Leistungen bestehen. Für mich ist es wichtig, dass ich so viele Trainingseinheiten wie möglich selber mitmache, nicht um mir persönlich etwas zu beweisen, sondern ein gutes Vorbild und auch Trainingspartner zu sein. Ich glaube die Motivation steigt bei den Auszubildenden, wenn wir als Ausbilder gemeinsam mit ihnen trainieren und uns auf die Prüfungen vorbereiten.

Erzähl uns von deinem Team!
Unser Team besteht aus 6 Mitarbeitern, die alle eine sportliche Vergangenheit haben und zum Teil noch selbst aktiv am Wettkampfgeschehen teilnehmen. Um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten, hat jeder von uns seinen Aufgabenbereich, in dem er oder sie spezifische Kenntnisse hat. Der größte Teil von uns war selber im Einsatzdienst tätig und weiß demnach sehr gut, was die jungen Brandmeisteranwärter und Notfallsanitäter auf den Wachen erwarten wird.